Datenbasierte Entscheidungen
Warum datengetriebene Prozesse den Vertrieb revolutionieren

Der B2B-Vertrieb befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Kunden erwarten schnelle, datenbasierte Interaktionen, während Unternehmen mit zunehmend komplexen Kaufprozessen, langen Vertriebszyklen und unsicheren Prognosen kämpfen. Klassische Forecasting-Methoden basieren oft auf Bauchgefühl, statischen CRM-Daten und veralteten Kennzahlen – und sind damit zu ungenau und zu langsam, um in einem wettbewerbsintensiven Umfeld langfristig erfolgreich zu sein.

Künstliche Intelligenz (KI) verändert diesen Ansatz grundlegend. Durch den Einsatz von Predictive Analytics, maschinellem Lernen und datengetriebener Entscheidungsfindung können Unternehmen ihre Vertriebseffizienz erheblich steigern. Laut einer Studie von McKinsey (2024) konnten Unternehmen, die KI für den Vertrieb einsetzen, ihre Abschlussquoten um bis zu 50 % verbessern und die Dauer ihrer Vertriebszyklen um 30 % verkürzen.

Doch wie genau unterstützt KI den B2B-Sales-Prozess? Und welche Technologien und Best Practices helfen Unternehmen dabei, AI-gestützte Entscheidungsfindung erfolgreich zu implementieren?

Schwächen manueller prognosen
Warum klassische Forecasting-Methoden nicht mehr ausreichen

Viele Unternehmen verlassen sich noch immer auf manuelle Vertriebsprognosen und statische Datenanalysen, die zahlreiche Schwächen aufweisen:

1. Verzögerte Entscheidungsfindung

Vertriebsentscheidungen basieren oft auf historischen Daten oder subjektiven Einschätzungen des Sales-Teams. Ohne Echtzeit-Analysen gehen wertvolle Verkaufschancen verloren.

2. Mangelnde Transparenz und Datenintegration

Daten aus verschiedenen Kanälen – CRM, Marketing Automation, E-Mail-Interaktionen, Social Selling – sind nicht verknüpft, was eine ganzheitliche Sicht auf Kunden und Deals verhindert.

3. Unzureichende Personalisierung und Kundeneinblicke

Ohne KI bleiben wichtige Kaufmuster und individuelle Bedürfnisse unentdeckt. Vertriebsmitarbeiter erhalten keine präzisen Hinweise darauf, welche Maßnahmen einen Interessenten zur Kaufentscheidung bewegen.

4. Ungenaue Prognosen

Statische Sales-Forecasts können nicht flexibel auf Marktveränderungen reagieren. Laut einer Analyse von Gartner (2024) sind 67 % aller Vertriebsprognosen ohne KI-Unterstützung fehlerhaft und führen zu Fehlallokationen von Ressourcen.

Diese Herausforderungen machen deutlich: Unternehmen, die weiterhin auf manuelle Prozesse setzen, riskieren langsame Entscheidungswege, hohe Streuverluste und verpasste Umsatzpotenziale.

KI-gestützte Verkaufschancen
Datenbasierte Entscheidungsprozesse für höhere Abschlussquoten

Im traditionellen B2B-Vertrieb beruhen viele Entscheidungen auf statischen Analysen, Erfahrungswerten und subjektiven Einschätzungen des Sales-Teams. Dies führt oft zu Fehleinschätzungen, ineffizienten Vertriebsprozessen und langen Verkaufszyklen. KI-gestützte Verkaufsprognosen setzen genau hier an: Sie analysieren kontinuierlich große Datenmengen, identifizieren Muster und bewerten Verkaufschancen in Echtzeit.

Laut einer Studie von Forrester (2024) konnten Unternehmen, die Predictive Sales Analytics einsetzen, ihre Abschlusswahrscheinlichkeiten um 45 % verbessern und ihre Vertriebszyklen um bis zu 30 % verkürzen. Doch wie genau funktioniert das?

schritt 1
Echtzeit-Analyse von Kundendaten

KI-Modelle aggregieren und analysieren eine Vielzahl von Datenquellen, um ein vollständiges Bild über potenzielle Käufer zu erhalten. Dabei fließen unter anderem folgende Informationen in die Analyse ein:

Auf Basis dieser Echtzeit-Daten kann KI Kaufabsichten präziser bestimmen als traditionelle Scoring-Methoden.

schritt 2
predictive Lead Scoring – KI-basierte Priorisierung von Verkaufschancen

Ein zentrales Element der KI-gestützten Entscheidungsfindung im Vertrieb ist das Predictive Lead Scoring. Hierbei bewertet KI alle erfassten Datenpunkte und ordnet Leads automatisch nach ihrer Abschlusswahrscheinlichkeit ein.

Wie funktioniert Predictive Lead Scoring?

1. Datenanalyse in Echtzeit: Die KI bewertet kontinuierlich Kundeninteraktionen und -signale.

2. Scoring-Modell: Jeder Lead erhält eine dynamische Bewertung auf Basis von Verhaltensmustern und Kaufhistorie.

3. Priorisierung nach Abschlusswahrscheinlichkeit: Vertriebsmitarbeiter erhalten eine klare Rangfolge der wichtigsten Verkaufschancen.

Durch Predictive Lead Scoring können Unternehmen ihre Ressourcen gezielter einsetzen und sich auf die lukrativsten Deals konzentrieren. Laut Gartner (2024) konnten Unternehmen, die KI-gestützte Lead-Priorisierung einsetzen, ihre Abschlussraten um 38 % steigern.

Schritt 3
Dynamische Verkaufsstrategien basierend auf KI-Insights

Mit den gewonnenen Erkenntnissen kann KI personalisierte Verkaufsempfehlungen generieren und Vertriebsmitarbeiter proaktiv unterstützen. Dies geschieht durch:

Diese datengetriebenen Verkaufsstrategien ermöglichen eine effizientere Kundenansprache und reduzieren den manuellen Aufwand im Vertrieb erheblich.

Schritt 4
Automatisierte Alerts und Handlungsempfehlungen für Vertriebsteams

KI kann automatisch Benachrichtigungen und Handlungsempfehlungen generieren, die den Vertrieb aktiv unterstützen. Beispielsweise:

Durch die Automatisierung solcher Prozesse wird sichergestellt, dass Vertriebsteams immer mit den relevantesten Informationen arbeiten und ihre Zeit optimal nutzen.

auf einen blick
Vorteile von KI-gestützter Verkaufsbewertung

1. Präzisere Forecasts durch Echtzeit-Analysen und datengetriebene Modelle.

2. Effizientere Ressourcennutzung, da sich Vertriebsteams auf die relevantesten Leads konzentrieren.

3. Verkürzte Vertriebszyklen durch bessere Timing- und Gesprächsstrategien.

4. Personalisierte Kundeninteraktion durch KI-generierte Verkaufsempfehlungen.

5. Höhere Abschlussraten, da KI gezielt die nächsten Schritte im Verkaufsprozess optimiert.

Eine Untersuchung von McKinsey (2024) zeigt, dass Unternehmen mit KI-gestützten Vertriebsprozessen ihre Effizienz um bis zu 50 % steigern können.

Fazit
KI als Sales-Gamechanger

KI-gestützte Entscheidungsfindung ermöglicht eine völlig neue Dimension der Verkaufsanalyse. Sie nimmt Sales-Teams nicht die Arbeit ab, sondern liefert ihnen präzisere, handlungsrelevante Insights in Echtzeit. Unternehmen, die auf Predictive Sales Analytics setzen, haben die Möglichkeit, datengetriebene Verkaufschancen optimal zu nutzen und langfristig ihren Vertriebserfolg zu steigern.

technologische grundlagen
Wie Predictive Sales Analytics den Verkaufsprozess transformiert

Künstliche Intelligenz im Vertrieb basiert auf einer Reihe technologischer Kernkonzepte, die es ermöglichen, Verkaufschancen in Echtzeit zu bewerten und Vertriebsprozesse datengetrieben zu optimieren. Diese Technologien sind nicht isoliert zu betrachten, sondern entfalten ihre volle Wirkung erst in einem integrierten System, das alle relevanten Datenquellen nutzt.

Datenanalyse als Fundament
Warum präzise Daten der Schlüssel zu erfolgreichen AI-Sales-Strategien sind

Bevor künstliche Intelligenz präzise Verkaufsprognosen liefern kann, müssen Daten aus verschiedenen Quellen gesammelt, bereinigt und strukturiert werden. Dazu gehören:

Erst durch die Konsolidierung dieser Daten in einem zentralen System – oft einer Customer Data Platform (CDP) – kann KI Muster erkennen und gezielte Vorhersagen treffen.

Zentrale Technologien
Welche KI-Modelle den Vertrieb revolutionieren und präzisere Prognosen ermöglichen

1. Machine Learning für Verkaufsmuster

KI-Modelle analysieren bestehende Kundendaten und identifizieren Muster, die auf hohe Kaufwahrscheinlichkeiten hindeuten. Diese Modelle passen sich kontinuierlich an neue Daten an, wodurch die Vorhersagegenauigkeit steigt.

Praxisbeispiel: Ein ML-Algorithmus erkennt, dass Leads, die innerhalb von 24 Stunden auf eine Produkt-Demo reagieren, eine 3x höhere Abschlusswahrscheinlichkeit haben.

2. Predictive Lead Scoring

Dieses Verfahren bewertet Leads anhand ihres Verhaltens und ihrer Engagement-Rate. AI-gestützte Systeme berechnen automatisch, welche Kontakte das größte Potenzial für einen Abschluss haben.

Praxisbeispiel: Unternehmen, die Predictive Lead Scoring nutzen, konnten laut einer Forrester-Studie (2024) ihre Abschlussrate um 36 % steigern.

3. Natural Language Processing (NLP) für Verkaufsinteraktionen

KI kann Verkaufsgespräche, E-Mails und Chat-Verläufe analysieren, um relevante Informationen für den Vertrieb zu extrahieren. Dadurch können personalisierte Follow-ups automatisiert erstellt werden.

Praxisbeispiel: NLP erkennt in Kunden-E-Mails Signalwörter wie „Preis“, „Testphase“ oder „Vergleich“, die auf eine Kaufabsicht hindeuten.

4. Conversational AI & Automatisierte Kundenkommunikation

KI-gestützte Chatbots und virtuelle Assistenten können erste Anfragen von Interessenten bearbeiten und relevante Inhalte bereitstellen. Dadurch wird das Sales-Team entlastet und kann sich auf hochqualifizierte Leads konzentrieren.

Praxisbeispiel: IBM nutzt KI-gestützte Chatbots, um Erstgespräche mit Interessenten zu führen. Dies hat die Bearbeitungszeit um 30 % reduziert und die Conversion-Rate erhöht.

Diese Technologien ermöglichen es, den Vertrieb auf eine datengetriebene Basis zu stellen und Verkaufsentscheidungen nicht mehr aus dem Bauchgefühl heraus, sondern auf Basis präziser Analysen zu treffen.

best practices
Wie Unternehmen AI erfolgreich im Vertrieb einsetzen

Damit der Einsatz von KI im Vertrieb erfolgreich ist, müssen Unternehmen strategisch vorgehen und gezielt Maßnahmen ergreifen. Die folgenden Best Practices helfen, eine nahtlose Implementierung sicherzustellen:

1. Datenqualität als Basis für KI optimieren

Eine KI kann nur so präzise sein wie die Daten, mit denen sie arbeitet. Unternehmen sollten daher sicherstellen, dass ihre CRM- und Verkaufsdaten vollständig, aktuell und strukturiert sind.

Tipp: Regelmäßige Bereinigung und Deduplizierung der Datenbasis verhindern fehlerhafte Vorhersagen und verbessern die Effizienz von KI-gestützten Analysen.

2. Nahtlose Integration in bestehende Systeme

KI-gestützte Vertriebslösungen sollten mit bestehenden CRM-, CDP- und Marketing-Automation-Systemen integriert werden, um eine durchgängige Customer Journey zu ermöglichen.

Beispiel: Eine Predictive-Sales-Lösung kann mit einem CRM verbunden werden, sodass Vertriebsteams automatisch Vorschläge zu den besten nächsten Schritten erhalten.

3. Akzeptanz im Sales-Team durch Schulungen fördern

KI verändert bestehende Arbeitsprozesse. Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Vertriebsmitarbeiter verstehen, wie KI-gestützte Tools funktionieren und welche Vorteile sie bieten.

Maßnahme: Workshops oder Onboarding-Programme helfen, mögliche Vorbehalte gegenüber KI abzubauen und die Akzeptanz im Team zu steigern.

4. Mit Pilotprojekten starten

Bevor KI-Lösungen flächendeckend ausgerollt werden, sollten Unternehmen mit einem klar definierten Anwendungsfall beginnen, um die Wirksamkeit zu testen.

Beispiel: Ein Unternehmen könnte Predictive Lead Scoring zunächst nur für eine spezifische Kundengruppe implementieren und die Ergebnisse messen, bevor es die Lösung für den gesamten Vertrieb ausweitet.

5. Dynamische Optimierung durch kontinuierliches Monitoring

KI-Modelle sollten regelmäßig überprüft und optimiert werden, um sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen.

Maßnahme: Unternehmen sollten kontinuierlich A/B-Tests durchführen und die Genauigkeit der KI-Vorhersagen durch regelmäßige Datenanpassungen verbessern.

6. Ethische und rechtliche Aspekte beachten

KI-gestützte Vertriebsentscheidungen sollten nicht nur datenbasiert, sondern auch ethisch vertretbar und DSGVO-konform sein. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre KI-Systeme Transparenz gewährleisten.

Beispiel: KI-Modelle sollten so konfiguriert sein, dass sie diskriminierungsfreie Verkaufsentscheidungen treffen und Kunden die Möglichkeit haben, automatisierte Empfehlungen nachzuvollziehen.

Laut einer Studie von Harvard Business Review (2024) steigern Unternehmen, die KI strukturiert und schrittweise einführen, ihre Vertriebseffizienz um bis zu 35 %, während unstrukturierte Implementierungen oft zu Skepsis und ineffektiven Ergebnissen führen.

Eine durchdachte Implementierung von KI in den Vertrieb sorgt nicht nur für höhere Abschlussquoten, sondern verbessert auch langfristig die Kundenbeziehungen durch personalisierte, datengetriebene Interaktionen.

Erfolgsbeispiel: IBM setzt auf AI
KI-gestützte Vertriebsprozesse steigern die Abschlussraten

Herausforderung

IBM wollte die Abschlussquoten seiner B2B-Vertriebsteams verbessern, da der Verkaufsprozess für Enterprise-Software sehr langwierig und komplex war. Manuelle Forecasts führten häufig zu Fehleinschätzungen.

Lösung

IBM implementierte ein KI-gestütztes Predictive Sales System, das Echtzeit-Daten aus CRM, Website-Interaktionen und Kundenkommunikation analysiert.


Ergebnisse

Fazit: KI als Sales-Gamechanger
Warum datengetriebene Entscheidungsfindung die Zukunft des Sales ist

Der Einsatz von KI im Vertrieb ist nicht länger eine Option, sondern ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Unternehmen, die auf AI-gestützte Entscheidungsfindung setzen, profitieren von präziseren Verkaufsprognosen, effizienteren Prozessen und personalisierten Kundenerlebnissen.

Laut einer Studie von Gartner (2024) werden bis 2027 über 75 % aller B2B-Unternehmen KI-gestützte Vertriebsanwendungen nutzen, um ihre Effizienz und Conversion-Raten zu steigern.

Der Trend ist klar: Wer seine Vertriebsstrategie mit KI optimiert, wird nicht nur schneller verkaufen, sondern auch langfristig wettbewerbsfähig bleiben.

Warum Omnichannel entscheidend ist
Ohne eine nahtlose Customer Journey verlieren Unternehmen an Relevanz

B2B-Kunden interagieren heute über zahlreiche digitale und physische Touchpoints – von Social Media über persönliche Beratungsgespräche bis hin zu automatisierten Chatbots. Doch während Unternehmen zunehmend in digitale Vertriebskanäle investieren, bleibt die ganzheitliche Orchestrierung dieser Kanäle eine der größten Herausforderungen.

Die Zukunft des B2B-Vertriebs erfordert nicht nur die Digitalisierung einzelner Prozesse, sondern die konsequente Synchronisation zwischen Marketing und Vertrieb. Unternehmen, die frühzeitig auf eine vernetzte, datengetriebene Omnichannel-Strategie setzen, erzielen messbare Wettbewerbsvorteile.

Laut einer aktuellen Studie von Red Flag Alert (2024) können Unternehmen mit einer integrierten Omnichannel-Vertriebsstrategie ihre Abschlussraten um bis zu 50 Prozent steigern. Gleichzeitig steigen die Erwartungen der B2B-Kunden an nahtlose, personalisierte Einkaufserlebnisse. 82 Prozent der Entscheider erwarten eine durchgängige Customer Journey, unabhängig davon, ob sie über eine Website, Social Media oder direkt mit einem Vertriebsmitarbeiter interagieren (Ondot Media, 2024).

Welche Trends werden die Omnichannel Sales Experience in den kommenden Jahren prägen? Wie verändern neue Technologien, datengetriebenes Marketing und KI-gestützte Automatisierung die Customer Journey im B2B-Vertrieb?

Die Herausforderung im Vertrieb
Fragmentierte Kanäle bremsen den Erfolg

Während sich das Kaufverhalten im B2B zunehmend diversifiziert, bleiben viele Unternehmen bei der Synchronisation ihrer Vertriebskanäle hinter den Erwartungen zurück.

Typische Herausforderungen in der Praxis

Eine Analyse von Weberlo (2024) zeigt, dass Unternehmen bis zu 30 Prozent ihrer potenziellen Kunden verlieren, weil sie es nicht schaffen, digitale und persönliche Verkaufskanäle intelligent zu verknüpfen.

Die Zukunft der Omnichannel Experience
Wie sich der B2B-Vertrieb bis 2030 verändert

B2B-Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass Verkaufsprozesse künftig noch stärker automatisiert, KI-gestützt und datenbasiert ablaufen. Drei Entwicklungen werden den Omnichannel-Vertrieb der Zukunft besonders prägen:

Conversational AI
Der digitale Vertriebsassistent wird Standard

Chatbots und KI-gestützte Assistenten übernehmen zunehmend den Erstkontakt und die Qualifizierung von Leads. Laut Gartner (2024) könnten bis 2026 rund 75 Prozent der B2B-Erstgespräche automatisiert ablaufen. Doch erfolgreiche Unternehmen setzen nicht nur auf einfache Chatbots – sie kombinieren diese mit Predictive Analytics, um Kundenbedürfnisse in Echtzeit zu verstehen und passende Lösungen anzubieten.

Predictive Sales Analytics
Kaufentscheidungen vorhersehen

Unternehmen setzen verstärkt auf Predictive Analytics, um Kundenverhalten in Echtzeit zu analysieren und Verkaufschancen frühzeitig zu identifizieren. Laut Red Flag Alert (2024) können Unternehmen mit Predictive Sales Analytics ihre Vertriebszyklen um bis zu 40 Prozent verkürzen.

Ein konkretes Beispiel:

Ein Unternehmen, das Predictive Analytics mit einer Customer Data Platform (CDP) kombiniert, kann erkennen, welche Leads besonders kaufbereit sind. Statt auf alle Interessenten dieselben Ressourcen zu verwenden, kann der Vertrieb gezielt auf jene Leads setzen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in den kommenden Wochen kaufen werden.

Blockchain
transparente Kundendaten

Mit der zunehmenden Regulierung des Datenschutzes gewinnt die sichere Verwaltung von Kundendaten an Bedeutung. Blockchain-Technologie ermöglicht es, Transaktions- und Interaktionsdaten fälschungssicher zu speichern. Unternehmen, die auf diese Technologie setzen, werden künftig nicht nur regulatorische Vorteile genießen, sondern auch das Vertrauen ihrer Kunden stärken.

Der Schlüssel zur Optimierung
CDP und Smarketing Automation als Gamechanger

Um eine durchgängige Omnichannel Sales Experience zu schaffen, setzen führende Unternehmen bereits heute auf die Kombination aus Customer Data Platforms (CDPs) und Smarketing Automation.

CDP
Die zentrale datendrehscheibe

Customer Data Platforms wie Marini Systems, Tealium oder Segment ermöglichen es, sämtliche Kundendaten aus verschiedenen Kanälen zu bündeln und in Echtzeit nutzbar zu machen.

Bis 2027 werden laut Weberlo (2024) rund 90 Prozent der B2B-Unternehmen eine CDP nutzen, um ihre Omnichannel-Strategien zu optimieren.

Smarketing Automation
Vertrieb und Marketing verschmelzen

Durch eine engere Verzahnung von Marketing Automation mit CRM-Systemen werden vertriebsrelevante Daten in Echtzeit nutzbar.

Beispielhafte Anwendung:


Best Practices für Omnichannel Sales
Wie führende Unternehmen Vertrieb und Marketing synchronisieren

Siemens
50 Prozent höhere Conversion-Rate durch nahtlose Kundenerlebnisse

Siemens, einer der weltweit führenden Anbieter von Automatisierungstechnik und digitalen Lösungen, stand vor der Herausforderung, eine Vielzahl an Vertriebskanälen effizient zu koordinieren. Mit Kunden, die sowohl über klassische Vertriebsmitarbeiter als auch über digitale Kanäle mit dem Unternehmen interagieren, musste Siemens eine Lösung finden, um eine durchgängige Omnichannel Sales Experience zu schaffen.

herausforderung

lösung

Siemens implementierte eine Customer Data Platform (CDP), um alle relevanten Kundendaten in einer zentralen Instanz zu vereinen. Die CDP aggregierte Daten aus dem CRM, der Website, Social Media und anderen digitalen Kanälen, sodass ein vollständiges Bild der Customer Journey entstand.

Wichtige Maßnahmen

Ergebnisse

Laut einer internen Analyse konnte Siemens mit der CDP-basierten Omnichannel-Strategie nicht nur die Lead-Conversion steigern, sondern auch die Kosten pro Akquise (CPA) um 25 Prozent senken.

Cisco
KI-gestützte Sales-Optimierung reduziert Kosten pro Lead um 29 Prozent

Cisco, ein weltweit führender Anbieter von Netzwerktechnologien, stand vor der Herausforderung, die Effizienz seiner globalen Vertriebskampagnen zu steigern. Das Unternehmen hatte eine Vielzahl von Produkten für unterschiedliche Märkte und Kundensegmente, aber keine einheitliche Strategie zur Synchronisation der verschiedenen Vertriebskanäle.

Herausforderung

Lösung

Cisco setzte auf eine Kombination aus Customer Data Platform (CDP), KI-gestützter Automatisierung und Predictive Analytics, um die Omnichannel Sales Experience zu optimieren.

Kernmaßnahmen

Ergebnisse

Laut einem internen Cisco-Report (2024) konnte das Unternehmen durch die datengetriebene Omnichannel-Strategie nicht nur die Conversion-Rate verbessern, sondern auch den ROI seiner Marketingmaßnahmen um 35 Prozent steigern.

Diese beiden Best Practices zeigen eindrucksvoll, wie führende Unternehmen mit der richtigen Kombination aus CDP, KI-gestützter Kampagnensteuerung und automatisierter Lead-Bewertung ihre Vertriebs- und Marketingprozesse effizienter gestalten können. Unternehmen, die frühzeitig in Omnichannel-Technologien investieren, profitieren von höheren Abschlussraten, besseren Kundenbeziehungen und einer nachhaltig optimierten Vertriebsstrategie.

Blick in die Zukunft
Was Unternehmen jetzt tun müssen, um nicht den Anschluss zu verlieren

Die Transformation des B2B-Vertriebs hin zu einer durchgängigen Omnichannel Sales Experience ist nicht länger eine Option, sondern eine Notwendigkeit. Unternehmen, die auf CDPs, Predictive Analytics und KI-gestützte Vertriebsprozesse setzen, profitieren von signifikanten Effizienzsteigerungen und einer besseren Kundenansprache.

Was Unternehmen jetzt tun sollten

1. Investition in eine CDP: Ohne eine zentrale Datenbasis bleibt die Omnichannel-Strategie lückenhaft.

2. Automatisierung des Lead-Managements: KI-gestützte Tools helfen, vertriebsrelevante Leads effizienter zu identifizieren.

3. Omnichannel-Kommunikation optimieren: Alle Kanäle sollten synchronisiert und mit relevanten Inhalten bespielt werden.

Die Synchronisation von Marketing und Vertrieb ist dabei der entscheidende Erfolgsfaktor. Unternehmen, die bereits heute in datengetriebene Omnichannel-Strategien investieren, werden in der Zukunft die Marktführer im B2B-Vertrieb sein.